Freitag, 30. August 2013

Softdrinks beeinflussen die Psyche von Kindern

News: Medizin

Für Sie aufgespürt und zusammengefasst von Dr. Marcus Mau.

Fruchtsäfte und Limonaden, wie z. B. Cola oder Fanta, haben bei allen Unterschieden doch eines gemeinsam: Sie enthalten sehr viel Zucker. Dass dies nicht ohne gesundheitliche Folgen bleibt, weiß die Wissenschaft bereits seit Längerem. Diabetes und Übergewicht sowie Fettleibigkeit können dadurch entstehen. Wie amerikanische Forscher jetzt erneut bestätigt haben, wirken Softdrinks aber auch auf die Psyche von Kindern. Vorschulkinder verhalten sich aggressiver und Jugendliche können unter dem Einfluss von stark zuckerhaltigen Getränken sogar Depressionen und Selbstmordgedanken entwickeln.


Glaubt man der Werbung, sollen Softdrinks vor allem eines machen: glücklicher. Und obwohl Wissenschaftler, Ärzte und Verbraucherschützer bereits häufiger vor den Gesundheitsrisiken der Dickmacher gewarnt haben, verbraucht jeder Deutsche im Jahresdurchschnitt noch immer bis zu 100 Liter des Zuckerwassers. Besonders Kinder und Jugendliche verfallen dem süßen Geschmack. Durchschnittlich trinken sie mehr als zwei Gläser zuckerhaltige Erfrischungsgetränke pro Tag. Welche Folgen das unter anderem für die kindliche Psyche haben kann, fanden US-Forscher jetzt an mehr als 16.000 Kindern im Alter von 16 Jahren heraus.
Konsum von zuckerhaltigen Getränken bei Kindern und
Jugendlichen in Deutschland. [Datenquelle: KiGGS;
aus GBE kompakt 1/2013; mit freundlicher Genehmigung
der Pressestelle des Robert-Koch-Instituts (RKI)]

Je mehr Softdrinks, desto größer ist die Aggressivität
„Es besteht ein nachweislicher Zusammenhang zwischen der Anzahl der Softdrink-Portionen pro Tag und dem aggressiven Verhalten von Kindern“, so Solnik und Hemenway in ihrer aktuellen Veröffentlichung. Mit jedem weiteren Glas nahm die Aggressivität der Heranwachsenden in der Studie deutlich zu. Die Jugendlichen wurden streitlustiger und auch schneller handgreiflich. Insgesamt traten diese Symptome bei den Kindern, die keine Softdrinks zu sich genommen hatten, in 22% der Fälle auf. Dahingegen waren etwa 51% der Kinder aggressiv, die vier oder mehr Portionen pro Tag getrunken hatten. Interessant ist, dass es sich bei dieser Beobachtung nicht um ein amerikanisches Problem handelt, denn ganz ähnliche Ergebnisse waren zuvor in Norwegen und China beschrieben worden. Wurden die momentanen Stimmungen der Jugendlichen für die Auswertung mit berücksichtigt, dann zeigte sich, dass bei gesteigertem Verbrauch von Softdrinks auch die seelischen Belastungen zunahmen. Dies äußerte sich vor allem in starker Traurigkeit sowie Selbstmordgedanken.
Zuckerhaltige Getränke als Selbstmordrisiko?
Obwohl die Forscher noch über die genauen Mechanismen rätseln, scheint der übermäßige Konsum zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke bei Kindern und Jugendlichen zu Selbstmordgedanken und auch Selbstmordversuchen zu führen. Während nur 4,9% der Kinder, die ganz auf Softdrinks verzichteten, Selbstmordversuche durchführten, waren es unter dem Einfluss von mehr als 4 Gläsern Softdrinks pro Tag bereits 17%. Inwieweit hierbei auch soziale Aspekte oder andere Risikofaktoren eine Rolle spielen, konnte die Studie nicht gänzlich aufklären.
Quellen:
Rabenberg & Mensink. 2013. Limo, Saft & Co – Konsum zuckerhaltiger Getränke in Deutschland. RKI, Berlin (Hrsg.). GBE kompakt 4(1)
Solnick & Hemenway. 2013. Soft drinks, aggression and suicidal behavior in US high school students. Int J Inj Contr Safety Prom: doi: 10.1080/17457300.2013.815631

Samstag, 17. August 2013

Adipositas und Kreislauferkrankungen bei Kindern: Ist zu wenig Schlaf eine Ursache?

News: Medizin

Aufgespürt und zusammengefasst von Dr. Marcus Mau.

Eine immer größer werdende Zahl von Kindern und Jugendlichen entwickelt bereits ein krankhaftes Übergewicht und somit einen wichtigen Risikofaktor für spätere Herz-Kreislaufprobleme. Dass die energiereiche Ernährung die Entstehung von Übergewicht fördert, steht außer Frage. Dennoch ist beispielsweise über die Motive der Kinder zum ungesunden Konsum hochkalorischer Lebensmittel wenig bekannt. Wie dänische und iranische Forscherteams jetzt unabhängig voneinander bestätigten, könnte Schlafmangel eine bisher unterschätzte Rolle bei der Entstehung von Übergewicht und Folgeerkrankungen spielen.

Die Schlafdauer ist wichtig für einen gesunden Körper und Geist. Denn während des Schlafes werden Wachstumshormone zur Regenerierung der Zellen gebildet und das Gehirn von unwichtigen Inhalten befreit. Besonders bei Kindern hat der Schlaf eine bedeutende Funktion, da bei ihnen Wachstum, hormonelle Umstellung und Lernprozesse ablaufen müssen. Doch welche Rolle spielt der Schlaf bei der Ausbildung von Kreislauferkrankungen und Ernährungsgewohnheiten der Kleinen?

Zu wenig Schlaf fördert ungünstige Ernährungsgewohnheiten und Fettleibigkeit
In einer aktuellen Studie untersuchten dänische Forscher den Einfluss von Schlafdauer und Schlafqualität auf die Auswahl von Nahrungsmitteln bei 676 gesunden Kindern. Die Kinder wurden hierbei mittels Fragebogen überwacht. Schlafstörungen, Schlafdauer und Ernährungsweise wurden festgehalten. Im Ergebnis stand fest: Je weniger die Kinder schliefen, desto häufiger wählten sie zuckerhaltige Erfrischungsgetränke und hochkalorische Lebensmittel. „Beides führt bei dauerhaftem Konsum sehr leicht zu Übergewicht“, wie die Forscher in ihrer Studie schlossen.

Kurze Schlafphasen erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen
In einer weiteren Studie bestätigten iranische Wissenschaftler den Einfluss der Schlafdauer auf die Gesundheit von Kindern. Die Forscher betrachteten in ihrer Arbeit, wie Schlaf bestimmte Risikofaktoren für Kreislauferkrankungen beeinflusste. Die Angaben von 5528 Kindern im Alter zwischen 10 und 18 Jahren flossen in die Auswertungen ein. Kinder, welche weniger als fünf Stunden pro Tag schliefen, hatten deutlich erhöhte Cholesterin- und LDL-Werte im Blut. Beides sind Risikofaktoren, die im Verdacht stehen, Herz-Kreislauferkrankungen auszulösen. Daraus schlussfolgern die Wissenschaftler, dass eine kurze Schlafdauer das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen deutlich erhöht.

Quellen:
Azadbakht et al. 2013. The association of sleep duration and cardiometabolic risk factors in a national sample of children and adolescents: The CASPIAN III Study. Nutrition 29(9), 1133-41; doi: 10.1016/j.nut.2013.03.006

Kjeldsen et al. 2013. Short sleep duration and large variability in sleep duration are independently associated with dietary risk factors for obesity in Danish school children. Int J Obes (Lond); doi: 10.1038/ijo.2013.147

Donnerstag, 1. August 2013

Arthrose ganz natürlich behandeln: ein Überblick der Möglichkeiten

Insights: Medizin (Alternative Heilmethoden)

von Dr. Marcus Mau

Arthrose ist eine langsam voranschreitende Gelenkzerstörung, die auf eine Überbelastung und/oder Fehlbelastung im Gelenk zurückgeht. Dadurch wird der Gelenkknorpel immer stärker belastet und schließlich unwiederbringlich zerstört. Die Folge sind sehr langwierige  Entzündungsreaktionen, welche starke Schmerzen verursachen. In diesem Spätstadium der Erkrankung sind viele Patienten auf eine Schmerztherapie mit nicht-steroidalen Schmerzmitteln angewiesen. Da diese jedoch gerade bei Langzeitanwendung sehr viele Nebenwirkungen hervorrufen können, ist eine frühzeitige und möglichst gelenkschonende Behandlung der Arthrose angezeigt, um möglichst lange auf Schmerzmittel verzichten zu können. Doch mit welchen Maßnahmen und natürlichen Behandlungsmitteln lässt sich schon heute einer Arthrose wirkungsvoll begegnen?

Die natürliche Arthrosebehandlung besteht im Wesentlichen aus drei gleichrangigen Säulen. Die gelenkschonende Bewegung ist sicher ein sehr wichtiger Faktor, um die Entwicklung der Gelenksarthrose zu verlangsamen. Zusätzlich unterstützt auch die arthrosegerechte Ernährung den Behandlungserfolg.  Schmerzen und Mangelsituationen im Gelenkknorpel lassen sich möglicherweise mit geeigneten Salben verringern, die knorpelähnliche Stoffe enthalten.

Die richtige Bewegung bei Arthrose
Gelenkknorpel ist sehr empfindlich, wenn es um seine Mangelernährung und Überbeanspruchung geht. Bereits in der Jugend ist es daher sehr wichtig, auf die Gelenke zu achten. Mit der richtigen Bewegung lässt sich womöglich lebenslang einer Arthrose vorbeugen. In jedem Fall jedoch hilft dies, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen.

Besonders empfohlen wird ein leichtes Lauftraining auf nicht zu hartem Untergrund. Dies erhöht die Federwirkung im Gelenk, sodass die einwirkenden Kräfte besser aufgefangen werden. Zusätzlich wird die Muskulatur im Oberschenkel und in der Hüfte gestärkt, aber auch die Kniescheibe sehr effektiv stabilisiert. Solche Menschen, die bereits eine leichte Arthrose entwickelt haben, oder ihr Risiko dafür noch weiter verringern möchten, sind mit anderen gelenkschonenden Sportarten, wie z. B. Schwimmen und Radfahren, sehr gut beraten. Dabei werden die Gelenke nicht falsch belastet und zusätzlich Beinmuskulatur aufgebaut.

Muss ich jetzt gleich zum Marathonläufer werden, um mein Arthroserisiko zu senken? Natürlich nicht. Regelmäßige Spaziergänge helfen bereits deutlich, um die Gelenke des Körpers zu trainieren. Neben der Weite der Wegstrecke spielen aber auch die Dauer der Bewegung sowie die Bewegungsintensität eine große Rolle.

Essen für die Gelenke
Für Arthrosepatienten gilt ebenso wie für jeden Gesunden, auf eine normale und ausgewogene Ernährungsweise zu achten. Der einzige Unterschied ist, dass sich Menschen mit Arthrose unbedingt fettarm und vitaminreich ernähren sollten. Kalziumreiche, magere Milchprodukte unterstützen beispielsweise die Knochen. Pflanzenöle wie Olivenöl liefern mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die besonders wertvoll für die gesunde Ernährung sind. Ballaststoffe aus Obst und Gemüse haben quellende Eigenschaften und binden Cholesterin. Darüber hinaus hilft vor allem Knoblauch dabei, Gelenkschäden zu verringern.

Zudem sollten Arthrosepatienten auf rotes Fleisch gänzlich verzichten. Dieses enthält nämlich sehr viel Arachidonsäure, die im Körper zu Prostaglandinen umgewandelt werden kann. Prostaglandine wiederum sind stark entzündungsfördernd. Zusätzlich zum Fleischverzicht kann auch eine Einschränkung bei Kaffee und Alkohol eine Übersäuerung des Körpers verhindern und so weitere Gelenkknorpelschäden vermeiden.

Natürlicher Schutz für den Gelenkknorpel
Eine gesunde Ernährungsweise kann in Kombination mit geeigneter Bewegung bereits sehr viel gegen die Entwicklung einer Arthrose helfen. Dennoch enthält die Nahrung häufig zu wenig der den Knorpel unterstützenden Substanzen. Ergänzungsmittel wie Glucosaminsulfat oder auch Cremes mit Phospholipidanteilen können nachweislich als Zusatz zur Ernährung und zum Sport die Beweglichkeit im Gelenk sowie die Schmerzen positiv beeinflussen. Ebenso wirken Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend, sodass die Patienten oftmals ihren Schmerzmittelverbrauch verringern können. Wichtig dabei ist jedoch zu wissen, dass natürliche Wirkstoffe und Nahrungsbestandteile deutlich längere Zeit brauchen, um die Symptome einer Arthrose zu beeinflussen als es die konventionellen Schmerz- und Entzündungstherapien vermögen.

Neben den Substanzen aus der Nahrung gibt es eine große Reihe weiterer Stoffe, die häufig selbst im gesunden Knorpel gebildet werden. Dazu gehören z. B. Glucosamin, Chondroitin und Kollagen-Hydrosylat. Chondroitinsulfat verringerte in Studien nachweislich die Schmerzen und die zugrunde liegenden Entzündungen in den Körpergelenken. Chondroitin hilft demnach, die Gelenkfunktion zu erhalten und verlangsamt auf diese Weise die Abnutzung des Gelenkknorpels.

Ebenso helfen Vitamine - wie Vitamin C und E - als Antioxidantien dabei, die Entzündungen zu beruhigen. Dadurch verbessert sich meist auch die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke. Vitamine fangen freie Radikale ab, die gehäuft bei Entzündungsprozessen entstehen und verlangsamen so indirekt den Knorpelabbau. Die freien Radikale würden ansonsten die Knorpelzellen schädigen und abtöten. Besonders das Vitamin E (Tocopherol) besitzt eine sehr große antioxidative Wirkung, weshalb es in zahlreichen Studien auf seinen möglichen Nutzen in der Arthrosetherapie hin untersucht wurde.
In der neueren Entwicklung von Cremes und Salben zur Arthrosebehandlung werden verstärkt pflanzliche oder auf Lipiden basierende Mischungen eingesetzt. Die bekanntesten Präparate enthalten z. B. Pinienrindenextrakt oder die für den Knorpelaufbau wichtigen Phospholipide. Pinienrindenextrakt ist sehr reich an Polyphenolen, die als sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe entzündungshemmende Wirkungen entfalten. So besserten sich die Schmerzen und die Beweglichkeit in arthritischen Gelenken nachweislich.
Eine weitere Neuheit auf dem Markt der schmerzlindernden natürlichen Behandlungsmethoden bei Arthrose ist eine Creme auf Phospholipidbasis. Diese stabilisiert degenerierenden Gelenkknorpel und bewahrt auf diese Weise die Beweglichkeit des betroffenen Gelenks. Die Phospholipide werden über die Haut ins Gelenk aufgenommen und stellen dort den natürlichen Gleitfilm auf den Gelenkflächen wieder her. Dadurch vermindert sich der Reibewiderstand, was die Knorpelschädigung verlangsamt und die Entzündungsreaktionen stoppt. Diese neuartige Salbe war in Studien ebenso erfolgreich in der Schmerzbekämpfung wie das konventionell angewendete nicht-steroidale Schmerzmittel Celecoxib. Diese als Sequessome-Technologie bezeichnete Phospholipidmethode stellt damit möglicherweise eine weitere Alternative zur herkömmlichen Schmerztherapie dar. Der besondere Vorteil dabei ist, dass die Salbe selbst keine Schmerzmittel oder Wirkstoffe enthält und somit auch bei Langzeitanwendung als nebenwirkungsarme Behandlung eingestuft werden kann.

Anmerkung des Autors: Dieser Übersichtsartikel über alternative Schmerzbehandlungen bei Arthrose stellt weder eine Therapieempfehlung dar, noch ersetzt er die ärztliche Diagnose.

Weitere Informationen zu nicht-steroidalen Schmerzmitteln und ihren Risiken finden Sie unter folgendem Link hier auf Ideen & Wissen: http://ideen-und-wissen.blogspot.de/2013/04/schmerztherapie-bei-arthrose-von.html

Buchempfehlung von Marcus Mau zum Thema:

Wer mehr über Ernährung und alternative Arthrosebehandlung erfahren möchte, dem sei das Ideen & Wissen Themenheft empfohlen:

http://www.amazon.de/Schmerzen-den-Gelenken-Arthrosebehandlung-Wissenschaft-ebook/dp/B00I1P8Y1S/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1390760065&sr=8-6&keywords=marcus+mau


Quellen:
Baker et al. 2012. Association of Plasma n-6 and n-3 polyunsaturated fatty acids with synovitis in the knee: the MOST Study. Osteoarthritis Cartilage 20(5), 382–387

Beer & Wegener. 2011. Vitamin E for gonarthrosis and coxarthrosis - results of a postmarketing surveillance study. MMW Fortschr Med 153(Suppl1), 14-20
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Bhattacharya et al. 2012. Efficacy of vitamin E in knee osteoarthritis management of North Indian geriatric population. Ther Adv Musculoskelet Dis 4(1), 11-9

Conaghan et al. 2013. A multicentre, randomized, placebo- and active-controlled trial comparing the efficacy and safety of topical ketoprofen in Transfersome gel (IDEA-033) with ketoprofen-free vehicle (TDT 064) and oral celecoxib for knee pain associated with osteoarthritis. Rheumatology 52(7), 1303-1312; doi: 10.1093/rheumatology/ket133
Gruenwald et al. 2009. Effect of glucosamine sulfate with or without omega-3 fatty acids in patients with osteoarthritis. Advances in Therapy 26(9), 858-871

Henrotin et al. 2010. Chondroitin Sulfate in the Treatment of Osteoarthritis: From in Vitro Studies to Clinical Recommendations. Therapeutical Advances in Muscoskeletal Diseases 2(6), 335-348
Schjerning Olsen et al. 2013. Cause-Specific Cardiovascular Risk Associated with Nonsteroidal Anti-Inflammatory Drugs among Myocardial Infarction Patients - A Nationwide Study .PLOS One 8(1), e54309; doi:10.1371/journal.pone.0054309

White et al. 2013. Walking to meet physical activity guidelines in knee osteoarthritis: is 10,000 steps enough? Arch Phys Med Rehabil. 94(4), 711-7; doi: 10.1016/j.apmr.2012.11.038

Williams et al. 2010. Dietary garlic and hip osteoarthritis: evidence of a protective effect and putative mechanism of action. BMC Muscoskeletal Disorders 11, 280
feedeater.de